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Haushaltsausschuss billigt vier Rüstungsvorhaben unter anderem zu Drohnenabwehr
Die Bundeswehr baut ihre Drohnen- und Luftabwehr aus. Der Haushaltsausschuss hat vier Rüstungsprojekte gebilligt. Dazu gehört Ersatz für Patriot-Einheiten, die an die Ukraine gingen.
Haushaltsausschuss billigt vier Rüstungsvorhaben unter anderem zu Drohnenabwehr
Haushaltsausschuss billigt vier Rüstungsvorhaben unter anderem zu Drohnenabwehr / Foto: DPA

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat grünes Licht für weitere Beschaffungsgroßprojekte der Bundeswehr gegeben, darunter Systeme zur Drohnenabwehr und zur Stärkung des Patriot-Luftabwehrsystems. Die Abgeordneten stimmten am Mittwoch für vier genehmigungspflichtige Vorlagen, die den Umfang von 25 Millionen Euro übersteigen, wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte.

Eines der genehmigten Projekte betrifft sogenannte Netzwerfer-Drohnensysteme. Aufgrund der steigenden Bedrohungslage durch Klein- und Kleinstdrohnen, auch für Ausspäh- und Sabotageversuche, benötigt die Bundeswehr laut Ministerium effektive Abwehrmittel, um ihre Liegenschaften im In- und Ausland zu schützen.

Netzwerferdrohnen gälten dafür als „bewährte Abwehrmaßnahme“ und würden in der Regel im Verbund mit weiteren Systemen wie Störsendern eingesetzt. Das Einfangen von Flugkörpern erfolgt dabei mithilfe eines Abfangnetzes und ist somit auch in urbanem Gelände möglich.

Der Haushaltsausschuss billigte zudem die Wiederbeschaffung von Feuereinheiten für das Patriot-Luftabwehrsystem. Nach Abgabe solcher Einheiten an die Ukraine zur Verstärkung der dortigen Luftverteidigung im Jahr 2025 würden diese „im Foreign-Military-Sales-Verfahren über die US-Regierung wiederbeschafft“, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit.

Außerdem gaben die Abgeordneten grünes Licht für Einsatzcontainer zur Instandsetzung des Patriot-Systems sowie für Flugfunkgeräte für den Hubschrauber NH-90.

QUELLE:AFP