Zum 65-jährigen Jahrestag der Arbeitsmigration nach Deutschland hat der Generalsekretär der Union Internationaler Demokraten (UID), Ahmet Furkan Katırcıoğlu, die Bedeutung dieses Datums hervorgehoben. Im Gespräch mit unserer Redaktion bezeichnete er das Jubiläum als viel mehr als nur einen historischen Meilenstein. Es sei „die Geschichte von Aufopferung, harter Arbeit und dem Einsatz, den Generationen geleistet haben“.
Ein Vermächtnis aus Fleiß und Hoffnung
Die erste Generation, die 1961 voller Hoffnungen nach Deutschland aufbrach, habe mit harter Arbeit und Schweiß zum Aufbau des Landes beigetragen und die Grundlagen für die heutigen Errungenschaften gelegt, erklärte der UID-Generalsekretär gegenüber TRT Deutsch. Heute übernähmen deren Kinder und Enkel wichtige Verantwortung in allen Bereichen des Lebens, von der Wissenschaft über die Politik bis hin zu Wirtschaft, Kultur und Kunst. „Wir sind heute nicht mehr nur ein Teil dieser Gesellschaft, sondern Generationen, die Verantwortung für die Gestaltung ihrer gemeinsamen Zukunft übernehmen“, betonte Katırcıoğlu im Exklusivinterview.
Kampf gegen Diskriminierung dauert an
Trotz dieser Erfolgsgeschichte sei der Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Chancenungleichheit noch nicht abgeschlossen, sagte er. Die UID sehe es als eine ihrer Kernaufgaben an, die Rechte der Gemeinschaft zu verteidigen, jungen Generationen den Weg zu ebnen und die starken Bande zwischen der Republik Türkiye und Deutschland weiterzuentwickeln.
Zum Abschluss gedachte Katırcıoğlu der ersten Generation in Dankbarkeit und drückte seine Hochachtung aus. Man werde das von ihr hinterlassene Erbe „in Einheit, Zusammenhalt und Entschlossenheit in die Zukunft tragen“, so der UID-Generalsekretär im Gespräch mit TRT Deutsch.




























