Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew haben über die Sicherheitslage im Schwarzen Meer und den Ausbau ihrer bilateralen Beziehungen beraten. Das teilte die türkische Kommunikationsdirektion nach einem Telefonat der beiden Politiker am Mittwoch mit. Bei dem Gespräch seien sowohl regionale als auch internationale Entwicklungen erörtert worden, hieß es.
Erdoğan bekräftigte demnach den Willen Ankaras, die Beziehungen zu Sofia zu stärken und insbesondere die Handelszusammenarbeit auszubauen. Zudem habe er auf die türkischen Bemühungen verwiesen, die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu gewährleisten. Dafür stehe Ankara weiterhin sowohl mit Russland als auch mit der Ukraine in Kontakt.
Mit Blick auf einen Drohnenangriff in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens äußerte Erdoğan laut der türkischen Kommunikationsdirektion sein Bedauern und sprach dem bulgarischen Regierungschef sein Mitgefühl aus.
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist das Schwarze Meer zunehmend Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen. Die Region ist von zentraler Bedeutung für den weltweiten Export von Getreide, Energieressourcen und Rohstoffen, sodass auch Handelsschiffe ins Visier von Drohnenangriffen geraten können.
Klimagipfel in Antalya
Außerdem soll der türkische Präsident Radew zum Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs im Rahmen der UN-Klimakonferenz COP31 eingeladen haben, das am 11. und 12. November in Antalya stattfinden wird.
Türkiye richtet die Klimakonferenz vom 9. bis 20. November in der türkischen Mittelmeer-Metropole aus. Die COP31 gilt als eines der wichtigsten internationalen Treffen zum Klimaschutz. Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft kommen dort zusammen.























