Die syrischen Behörden haben fünf frühere Offiziere der Luftwaffe festgenommen, die während der Herrschaft des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad an Luftangriffen auf Zivilisten beteiligt gewesen sein sollen. Festgenommen worden seien „fünf ranghohe Offiziere und Kommandeure des früheren Regimes“, die „an der Planung, Leitung und Ausführung von Luftangriffen“ in Wohngebieten mitgewirkt hätten, teilten die Sicherheitsbehörden mit.
Bereits Anfang des Monats hatten die syrischen Ermittlungsbehörden die Festnahme von neun ehemaligen Piloten bekanntgegeben, unter ihnen drei Generäle. Auch sie sollen an tödlichen Luftangriffen beteiligt gewesen sein.
Kämpfer unter Führung der Rebellengruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS) hatten am 8. Dezember 2024 Damaskus vom Assad-Regime befreit. Assad, der Syrien jahrelang mit eiserner Hand regiert und in einen fast 14 Jahre dauernden Bürgerkrieg gestürzt hatte, floh daraufhin nach Russland. Der neue syrische Präsident Ahmed al-Scharaa bemüht sich seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 um Reformen und wirtschaftlichen Aufschwung.























