In den USA wird am Freitag an die Terroranschläge vom 11. September 2001 erinnert. Die zentrale Gedenkfeier findet an dem New Yorker Mahnmal statt, wo früher das World Trade Center stand (ab 14.30 Uhr MESZ). Bei der Zeremonie sollen alle noch lebenden früheren US-Präsidenten und andere Politiker parteiübergreifend der rund 3000 Todesopfer der Anschläge gedenken. Angehörige sollen dabei die Namen der Toten verlesen.
Während der Zeremonie in New York werden mehrere Schweigeminuten abgehalten. Erstmals soll in diesem Jahr so auch der Opfer gedacht werden, die an den Folgen der Anschläge vom 11. September gestorben sind. Nach Angaben der US-Regierung hat die Zahl der Menschen, die durch gesundheitliche Probleme infolge der Anschläge gestorben sind, die der Opfer am Tag der Anschläge selbst bereits „weit überschritten“.
Während US-Präsident Donald Trump eine Rede im Pentagon bei Washington angekündigt hat, wird Vizepräsident JD Vance zu der Gedenkveranstaltung in New York erwartet.
Am 11. September 2001 hatten Al-Kaida-Terroristen Passagierflugzeuge gekapert und sie in das World Trade Center und das Pentagon - Hauptsitz des Verteidigungsministeriums - gesteuert. Eine vierte Maschine, die offenbar das Kapitol oder das Weiße Haus treffen sollte, stürzte in einem Feld ab, weil sich Insassen zur Wehr setzten. Welches Ziel die Terroristen mit der vierten Maschine hatten, ist bis heute unklar.
Die Angriffe auf die Zwillingstürme des World Trade Centers waren ein Auslöser für den von US-Präsident George W. Bush ausgerufenen „Krieg gegen den Terror“, der unter anderem die Invasionen im Irak und in Afghanistan umfasste. Nach Angaben des „Costs of War“-Projekts der Brown University kosteten diese schätzungsweise 4,5 bis 4,7 Millionen Menschen das Leben.























