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Iran: 20.000 Bewohner nach US-Angriff ohne Wasserversorgung
Die jüngsten US-Angriffe im Süden des Irans haben iranischen Angaben zufolge zivile Infrastruktur zerstört. Bei hohen Temperaturen drohen Tausenden Bewohnern Engpässe bei der Wasserversorgung.
Iran: 20.000 Bewohner nach US-Angriff ohne Wasserversorgung
Eine Rauchwolke steigt am 1.3.2026 nach einer Explosion in Teheran auf. / Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Nach den nächtlichen US-Angriffen und Zerstörung ziviler Infrastruktur sind iranischen Angaben zufolge Tausende Bewohner an der Südküste ohne Wasser. Die Trinkwasserversorgung der Stadt Kuhestak in der Provinz Hormusgan sowie von zehn weiteren Dörfern sei vollständig unterbrochen, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf einen Behördenvertreter.

„Durch diesen Vorfall wurden mehr als 20.000 Einwohner der Region, die ohnehin unter schwierigen klimatischen Bedingungen und extremer Hitze leben, vom Zugang zu Wasser abgeschnitten“, hieß es in dem Bericht weiter. Iranische Medien veröffentlichten Fotos, die zerstörte Wasserbecken zeigen sollen. Aktuell herrschen an Irans südlichen Küstenregionen Temperaturen von weit über 30 Grad.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran begonnen. Der Iran reagierte mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Aktuell gilt in dem Krieg eine Waffenruhe, die aber fragil ist. 

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen