Laut dem türkischen Präsident Recep Tayyip Erdoğan dürfen Kinder nicht die „Last von Kriegen, Konflikten und Armut“ tragen. Ein Leben in Frieden und Sicherheit sei ihr „natürlichstes Recht“, betonte Erdoğan am Donnerstag bei der Gala des 48. Internationalen TRT-Kinderfestivals in Ankara.
Trotz anhaltender diplomatischer Bemühungen litten Kinder weiterhin besonders stark unter Kriegen und Unterdrückung in der Region, erklärte der türkische Präsident. „Leider dauern Kriege und Unterdrückung in unserer Region trotz all unserer Bemühungen an. Den Preis dafür zahlen meist unschuldige Kinder“, fügte er hinzu.
Türkiye setze sich dafür ein, Konflikte zu beenden und Kinder vor den Folgen von Gewalt und Instabilität zu schützen. Ziel sei es, „die Tränen der Kinder zu trocknen“ und eine Welt zu schaffen, in der alle Kinder in Frieden, Sicherheit und Brüderlichkeit leben könnten.
Erdoğan betonte, oberste Priorität sei eine Zukunft, in der Kinder ohne Angst aufwachsen und Zugang zu Sicherheit, Würde und Hoffnung haben.
Die Rede fiel im Rahmen der Feierlichkeiten zum 23. April, dem Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes – einem der wichtigsten nationalen Feiertage des Landes. Der 23. April gilt als Symbol für die Bedeutung von Kindern und zukünftigen Generationen in Türkiye.
Jedes Jahr richtet der öffentlich-rechtliche Sender TRT im Rahmen der Feierlichkeiten ein internationales Kinderfestival aus. Teilnehmer aus zahlreichen Ländern nehmen an der Veranstaltung teil.



















