Nach der Verkündung eines Abkommens zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung der Kämpfe hat US-Vizepräsident JD Vance den offiziellen Beginn der nächsten Verhandlungsphase verkündet. Die im Abkommen vorgesehene Frist von 60 Tagen habe „heute offiziell begonnen“, sagte Vance am Donnerstag vor Journalisten im Weißen Haus.
In diesem Zeitraum sollen besonders strittige und bisher ungelöste Fragen ausgehandelt werden, die zunächst offengelassen wurden. Dazu gehören zentrale Fragen zum iranischen Atomprogramm und der Umgang mit den Beständen hoch angereicherten Urans. Die 60-Tage-Frist ist, wenn beide Seiten zustimmen, verlängerbar.
Das Rahmenabkommen trat nach Angaben des Vermittlerstaats Pakistan in der Nacht zum Donnerstag (deutsche Zeit) nach erfolgter Unterzeichnung mit „sofortiger Wirkung“ in Kraft. Vance sagte, es sei zwar bereits elektronisch unterzeichnet worden, wegen der Zeitverschiebung könne dies technisch gesehen erst am Donnerstag iranischer Zeit erfolgt sein. „Wir werden die 60-Tage-Uhr heute starten“, sagte er.
Nach zähen Verhandlungen und erneuten gegenseitigen Drohungen hatten die Präsidenten der USA und des Iran das Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs unterzeichnet. US-Präsident Donald Trump unterschrieb die Vereinbarung am Mittwochabend nach dem G7-Gipfel im Rahmen seines Diners mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in Schloss Versailles, wie er anschließend selbst verkündete. Der Iran bestätigte zudem die separate Unterschrift von Präsident Massud Peseschkian.






















