Bundeskanzler Friedrich Merz hat den völkerrechtswidrigen US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran als „völlig unnötig“ bezeichnet und vor globalen Auswirkungen gewarnt. Die „geopolitischen Schockwellen“ seien bereits auf den internationalen Energiemärkten spürbar, sagte Merz am Samstag nach einem informellen EU-Gipfel im griechisch verwalteten Teil Zyperns.
Der Krieg trage zur zunehmenden Instabilität bei, die Europa, Asien und auch die USA betreffe, so der Kanzler. Zugleich betonte er, dass nur ein geeintes Europa wirksam auf die aktuellen Herausforderungen reagieren könne.
„Wir haben zwei Tage lang mit den 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union darüber beraten, wie wir die großen Herausforderungen bewältigen können – darunter den Iran-Konflikt und diesen völlig unnötigen Krieg sowie viele weitere Probleme, vor denen wir stehen“, sagte Merz.
Europa müsse sich zudem auf veränderte globale Rahmenbedingungen einstellen. „Wir müssen diese neue wirtschaftliche Realität akzeptieren, so schwierig sie auch sein mag“, fügte der Kanzler hinzu.


















