Der September wird der mit Abstand teuerste Tankmonat bisher. Das steht bereits vor Monatsende fest, meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Mittwoch unter Berufung auf ADAC-Daten. Selbst wenn Benzin und Diesel am letzten Tag des Monats verschenkt würden, bliebe der Monatsdurchschnitt über den bisherigen Rekorden aus dem August beziehungsweise April.
Bleibt der Preis im Monatsendspurt innerhalb normaler Muster, ist für Superbenzin der Sorte E10 ein Preis im Bereich um 2,27 Euro zu erwarten, für Diesel ein Preis im Bereich um 2,38 bis 2,39 Euro. Die bisherigen Rekordwerte liegen laut ADAC für E10 bei 2,145 Euro, für Diesel bei 2,263 - also jeweils um mehr als 10 Cent niedriger.
Treiber der hohen Preise ist vor allem der völkerrechtswidrige US-israelische Angriffskrieg gegen den Iran, durch den der Ölexport aus der Golf-Region massiv eingeschränkt ist. Daneben spielt aber auch ein Mangel an Raffineriekapazitäten eine Rolle.
Im Oktober dürften die Spritpreise eher fallen. Ab Donnerstag, 0.00 Uhr gilt der neue Tankrabatt, der die Steuerlast pro Liter Diesel oder Benzin um knapp 17 Cent drückt.























