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Putin: Wären eigentlich zu Friedensgesprächen bereit gewesen
Kremlchef Putin betont Russlands Bereitschaft zu Friedensgesprächen. Voraussetzung seien jedoch Bedingungen, die auch für Moskau „akzeptabel“ seien.
Putin: Wären eigentlich zu Friedensgesprächen bereit gewesen
01. Oktober 2026, Russland, Moskau: Russlands Präsident Wladimir Putin. Foto: -/kremlin/dpa

Die Ukraine hat nach Aussage von Kremlchef Wladimir Putin mit Drohnenangriffen während der Wahl zur russischen Staatsduma den Weg zur Wiederaufnahme von Friedensgesprächen erschwert. Moskau sei bereit gewesen, die Verhandlungen zur Ukraine am 21. September, einen Tag nach den Wahlen zur Staatsduma, wieder aufzunehmen, sagte Putin in Moskau beim politischen Waldai-Diskussionsforum vor internationalen Experten. 

Dennoch bleibe Russland bereit, Verhandlungen aufzunehmen und schnellstmöglich abzuschließen. „Aber natürlich zu Bedingungen, die auch für die Russische Föderation, für unser Volk und für das russische Volk akzeptabel sind.“ Kiew, seine westlichen Verbündeten und Beobachter bezweifeln allerdings eine echte Gesprächsbereitschaft Moskaus.

„Selber haben sie (die Ukrainer) keine Wahlen, unsere haben sie zu vereiteln versucht: In der Nacht vom 19. auf den 20. September wurde versucht, die Luftabwehr von Moskau zu durchbrechen.“ Mehr als 1.600 Drohnen seien auf Moskau abgefeuert worden, ununterbrochen seien Wahllokale in anderen Regionen Russlands angegriffen worden, behauptete der Kremlchef.

Die Ukraine habe sich getäuscht, als sie auf den Erfolg von Angriffen gegen Russland gesetzt habe. „Der Gegner hatte erwartet, dass unsere Gesellschaft auseinanderbrechen würde, aber jeder kann sich irren“, sagte Putin. „Doch nur ein Idiot beharrt auf einem Fehler.“

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen