Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben zwei US-Radaranlagen im Oman „zerstört“. Der Gegenschlag sei eine Vergeltung für die US-Luftangriffe auf den Iran, erklärten die Revolutionsgarden am Freitag. Sie hätten das Radar zur Überwachung der Seefahrt in der Region Salamah und das Radar zur Luftüberwachung in der Region Ghanam ins Visier genommen.
Iranische Staatsmedien hatten zuvor berichtet, dass bei neuen US-Luftangriffen ein Flughafen und zwei Brücken im Süden des Iran getroffen worden seien. Das Staatsfernsehen meldete am Donnerstagabend unter anderem Explosionen in der Stadt Buschehr, wo sich das einzige aktive Atomkraftwerk des Landes befindet. Zudem berichtete es von einer Reihe von Explosionen in der Hafenstadt Bandar Abbas.
Seit Anfang April galt im völkerrechtswidrigen US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran eine brüchige Waffenruhe. In jüngster Zeit war es aber wegen des Streits um die freie Durchfahrt durch die für den weltweiten Handel wichtige Straße von Hormus immer wieder zu Kämpfen gekommen. Trump erklärte die Waffenruhe deshalb in der vergangenen Woche für beendet.
Die USA und der Iran hatten Mitte Juni ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das binnen 60 Tagen zu einem Friedensabkommen führen sollte. Rund die Hälfte der Zeit ist vorbei, ohne dass sich beide Seiten angenähert haben.























