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Spanien: Nahezu alle Schutzsuchenden haben Ceuta verlassen
Mehr als 50.000 Menschen drängten nach Ceuta – jetzt sind laut Madrid fast alle zurück in Marokko. Die EU bewertet die Entwicklungen.
Spanien: Nahezu alle Schutzsuchenden haben Ceuta verlassen
Spanien: Nahezu alle Migranten haben Ceuta verlassen / Foto: Antonio Sempere/AP/dpa

Die Krise in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta ist nach Angaben der spanischen Regierung nach dem Andrang von mindestens 50.000 Schutzsuchenden nun praktisch überwunden. „Nahezu alle, die in Ceuta angekommen waren, sind inzwischen wieder nach Marokko zurückgekehrt“, schrieb Außenminister José Manuel Albares auf X.

Die Integrität des Schengen-Raums sei gewährleistet. Es sei nicht möglich, auf das spanische Festland zu gelangen, ohne sich auszuweisen, erklärte Albares nach Kritik anderer Staaten der Europäischen Union. Er kritisierte die „interessengeleitete Verwirrung“ rund um die Krise – ohne direkt auf eine bestimmte Regierung hinzuweisen. Zuvor hatte Italien angekündigt, das Schengen-Abkommen über den freien Personenverkehr in der EU gegenüber Spanien vorübergehend auszusetzen.

EU will die Entwicklungen in Ceuta bewerten

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner schrieb auf X, Albares habe ihm in einem Telefonat erzählt, dass „praktisch alle, die nach Ceuta eingereist waren, zurückgekehrt sind“. „Keine einzige Person hat die Grenze zum EU-Festland überschritten.“ Man bleibe in engem Kontakt.

Am Samstag wollen sich Experten der EU-Mitgliedstaaten über die Entwicklungen austauschen, wie ein Sprecher der irischen Ratspräsidentschaft zuvor mitgeteilt hatte. Am Montag folge ein Treffen der Botschafter der EU-Staaten, um die Entwicklungen zu bewerten und die Koordinierung zu erleichtern.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen