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US-israelische Luftangriffe treffen erneut Hochschule in Teheran
Ein US-israelischer Angriff auf die Beheschti-Universität in Teheran beschädigt ein Forschungsinstitut und Laborräume. Auch ein Studentenwohnheim ist betroffen. Bereits zuvor waren mehrere iranische Hochschulen angegriffen worden.
US-israelische Luftangriffe treffen erneut Hochschule in Teheran
US-israelische Luftangriffe treffen erneut Hochschule in Teheran / Foto: Foto: Vahid Salemi/AP/dpa / DPA
vor 7 Stunden

Bei den jüngsten völkerrechtswidrigen Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran ist erneut eine renommierte Universität in der Hauptstadt Teheran getroffen worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wurden bei der Attacke am Nachmittag (Ortszeit) das medizinische Forschungsinstitut sowie das Laborgebäude der Beheschti-Universität fast vollständig zerstört. Zudem sei auch das Studentenwohnheim auf dem Uni-Gelände stark beschädigt worden.

Zu möglichen Opfern gebe es vorerst keine Angaben, hieß es bei Tasnim weiter. In den vergangenen Wochen hatte es Medienberichten zufolge bereits US-israelische Angriffe auf Universitäten in Teheran und anderen Städten gegeben. Nach iranischen Angaben waren etwa die Technische Universität Isfahan und die Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran Ziel US-israelischer Angriffe.

US-israelischer Angriffskrieg gegen den Iran

Israel und die USA hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Bei landesweiten Luftangriffen wurden mehrere ranghohe Vertreter des Iran getötet, darunter das geistige Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. Die US-israelischen Angriffe erfolgen auch in zivilen Wohngebieten.

Nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums töteten Israel und die USA bisher mindestens 1.937 Menschen im Iran. Mehr als 24.800 Menschen wurden demnach verletzt.

Der Iran reagiert mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Offizielle Stellen meldeten bisher mindestens 167 Tote und Tausende Verletzte.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen