In Portugal sind am Dienstag 15 weitere Polizeibeamte wegen des Verdachts festgenommen worden, schutzbedürftige Menschen misshandelt und gefoltert zu haben. Wie die Polizei mitteilte, wird derzeit gegen insgesamt 24 Beamte ermittelt. Ihnen werden „Folter, Vergewaltigung, Amtsmissbrauch sowie schwere Körperverletzung“ vorgeworfen.
Am Dienstag gab es Razzien der Fahnder an 30 verschiedenen Orten, darunter zwei Polizeiwachen in der Hauptstadt Lissabon, wo die Taten begangen worden sein sollen. Nach Informationen portugiesischer Medien handelt es sich bei den Opfern um Menschen ohne Papiere, Obdachlose und Drogenkonsumenten.
„Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Fällen von Fehlverhalten“, hatte Polizeidirektor Luis Carrilho am Montag erklärt. „Die Bürger können weiterhin Vertrauen in die Polizei haben.“















