Nach der Ankündigung neuer US-Sanktionen gegen den Iran hat das iranische Wirtschaftsministerium Washington eine „neue Niederlage“ prophezeit und mitgeteilt, über einen „Zweijahresplan“ zu verfügen, um den Sanktionen zu begegnen. Die USA hätten „alles getan, um die Entschlossenheit des iranischen Volkes und der Verantwortlichen des Landes auf die Probe zu stellen und sind jedes Mal gescheitert“, sagte Wirtschaftsminister Ali Madanisadeh im Staatsfernsehen am Montag.
„Es scheint, als würden sie noch eine Niederlage erleiden wollen“, fügte er hinzu. Die Regierung in Teheran sei auf dieses Szenario vorbereitet gewesen und verfüge „über einen Zweijahresplan, um diese Ereignisse zu bewältigen“, sagte der Minister.
Die USA wollen den Iran mit neuen Sanktionen wirtschaftlich noch weiter isolieren und damit die Führung in Teheran in die Knie zwingen. „Jede Art von wirtschaftlichem Engagement mit diesem mörderischen Regime wird die Verantwortlichen der vollen Macht der USA aussetzen“, warnte US-Finanzminister Scott Bessent auf einer Pressekonferenz.
Das US-Finanzministerium habe „jeden Knotenpunkt, jeden Vermittler und jedes Netzwerk erfasst, das der Iran für Ölschmuggel und die Umgehung von Sanktionen genutzt hat“, sagte Bessent. Es würden Sanktionen gegen mehr als 60 Organisationen, Personen und Schiffe weltweit verhängt, die es Teherans Führung ermöglichten, Atom- und Raketentechnologie zu beschaffen, Einnahmen aus Ölgeschäften zu erzielen und Cyberoperationen durchzuführen.























