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Bericht: Ermittlungen wegen mutmaßlich rechtsextremer Anschlagspläne auf Asylheim in Niedersachsen
Zwei Jugendliche sollen sich in einem Chat über Gewalt gegen Migranten und konkrete Anschlagspläne auf eine Asylunterkunft ausgetauscht haben. Staatsanwaltschaften in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen ermitteln. Ein 15-Jähriger sitzt in U-Haft.
Bericht: Ermittlungen wegen mutmaßlich rechtsextremer Anschlagspläne auf Asylheim in Niedersachsen
Foto: Lino Mirgeler/dpa

Wegen eines mutmaßlich geplanten rechtsextremen Brandanschlags auf eine Asylunterkunft in Niedersachsen ermittelt die Polizei einem Medienbericht zufolge gegen einen Jugendlichen und einen jungen Mann. Ermittler durchsuchten am Donnerstag die Wohnung eines 19-Jährigen im niedersächsischen Winsen und die eines 15-Jährigen bei Bad Segeberg in Schleswig-Holstein, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Montag berichtete. 

Der 15-Jährige sei einen Tag später aufgegriffen worden, anschließend kam er in Untersuchungshaft. Zeugen sollen zuvor beobachtet haben, wie er mit einem Benzinkanister unterwegs war. Gegen ihn wird demnach wegen des Verdachts der Verabredung zu einer Brandstiftung und der Vorbereitung einer terroristischen Straftat ermittelt. 

Dem NDR-Bericht zufolge sollen sich die Verdächtigen in einem Chat über Gewaltfantasien gegen Migranten und konkrete Anschlagspläne auf eine Unterkunft in Winsen ausgetauscht haben. Bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg war zunächst niemand für eine Stellungsnahme erreichbar.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen