Angesichts der heftigen Hitzewelle hat die französische Regierung einen bisher einmaligen Notfallplan für Hitze in Gang gesetzt. Der Plan, den es „in der Vergangenheit nicht gab“, sieht unter anderem die Einrichtung von Abkühlungszentren für gefährdete Menschen vor, wie die Regierungssprecherin Maud Bregeon im Sender TF1 ankündigte. Dazu gehörten vor allem ältere Menschen, aber auch etwa Obdachlose. Das Büro des Premierministers Sébastien Lecornu bestätigte den Start der Maßnahme.
Der Plan gilt Bregeons Angaben zufolge für Départements mit der höchsten Hitzewarnstufe. Aktuell betrifft dies laut dem französischen Wetterdienst Météo France neun Départements im Westen Frankreichs. Am Samstag weitet sich das Gebiet aus, dann gilt auch für den Großraum Paris die Alarmstufe Rot. Temperaturen, die bis an die 40-Grad-Marke heranreichen, werden erwartet.
In den klimatisierten Zentren könnten sich die Menschen für einige Stunden aufhalten oder auch übernachten, erklärte der Direktor des französischen Zivilschutzes, Julien Marion, gegenüber dem Sender BFMTV.
Es ist bereits die dritte extreme Hitzephase innerhalb von zwei Monaten, die das deutsche Nachbarland trifft. Sie soll laut Météo France bis mindestens Mitte nächster Woche andauern.























