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USA verhängen Sanktionen gegen Irans Auto- und Bahnbranche
Washington weitet die Sanktionen gegen Teheran aus und nimmt weitere Schlüsselbranchen der iranischen Wirtschaft ins Visier. Betroffen ist auch ein Unternehmen mit Sitz in Deutschland.
USA verhängen Sanktionen gegen Irans Auto- und Bahnbranche
US-Präsident Trump / Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Die USA verschärfen ihre Sanktionen gegen den Iran weiter. Das Finanzministerium in Washington verkündete am Donnerstag Strafmaßnahmen gegen die größten iranischen Automobilhersteller Iran Khodro (IKCO) und Saipa. Auch die Bahnbranche und Metallunternehmen wie der Stahlhersteller Hepco sind demnach betroffen, ebenso wie eine Firma mit Sitz in Deutschland.

Der Bahn- und Automobilsektor gehörten zu den „größten verbleibenden Einnahmequellen“ der Regierung in Teheran, erklärte das US-Finanzministerium. Vermögenswerte der betroffenen Firmen in den USA werden eingefroren, Geschäfte mit ihnen werden untersagt.

Auf die Sanktionsliste wird demnach auch die in Deutschland ansässige Firma Impex aufgenommen. Sie habe Material an das iranische Stahlunternehmen Mobarakeh Steel Company (MSC) in Isfahan verkauft, erklärte das Ministerium. „MSC ist eines der größten Unternehmen des Iran und der größte Stahlproduzent im Nahen Osten“, hieß es in der Erklärung.

US-Präsident Donald Trump hatte im August einen „Wirtschaftskrieg“ gegen den Iran angekündigt. Sogenannte Sekundärsanktionen drohen darunter auch Ländern, die weiterhin mit Teheran Geschäfte machen. Zu den größten Handelspartnern des Iran gehören China und Türkiye.

Mit Beginn des völkerrechtswidrigen US-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran Ende Februar hatten die iranischen Streitkräfte die Straße von Hormus für die USA, Israel und ihre Verbündeten gesperrt. Handelsschiffe anderer Länder durften die Straße passieren. 

Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Iran wird von iranischer Seite kontrolliert. Normalerweise erfolgt dort rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Die Situation in der Meerenge nach Beginn des Iran-Kriegs ließ die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen