Bei einem Angriff auf ein türkisches Fischereischiff im Schwarzen Meer ist nach Angaben der türkischen Behörden ein Mensch getötet worden. Vier weitere Menschen seien bei dem Angriff am Freitag zudem verletzt worden, teilte die Küstenwache mit. Der Angriff ereignete sich demnach westlich der Halbinsel Krim. Die Umstände des Vorfalls waren zunächst unklar, auch machten die Behörden keine Angaben dazu, wer möglicherweise dafür verantwortlich war.
Der Angriff richtete sich der Küstenwachen-Erklärung zufolge gegen den unter türkischer Flagge fahrenden Fischkutter „Duru 67“ vor der Küste von Sewastopol. Das Schiff sank demnach nach dem Angriff. Ein in der Nähe befindliches Fischerboot mit dem Namen „Burak Kaya“ begann daraufhin, die verletzten Fischer zu evakuieren und in Richtung der türkischen Schwarzmeerküste zu transportieren. Während des Transports erlag einer der schwer verletzten Fischer seinen Verletzungen. Die türkische Küstenwache entsandte daraufhin ein Schiff sowie medizinisches Personal und Rettungskräfte aus dem nordtürkischen Hafen Inebolu.
Nach Angaben der Behörden erreichte das Küstenwachschiff das Fischerboot rund 115 Seemeilen vor dem Hafen und übernahm die Verletzten zur weiteren medizinischen Versorgung. Diese wurden anschließend nach Inebolu gebracht und dort den Gesundheitsbehörden übergeben.























