Erstmals ist laut einer Forsa-Umfrage auch eine Mehrheit der Unionsanhänger mit Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz unzufrieden. Dem am Dienstag veröffentlichten RTL/ntv-Trendbarometer zufolge zeigen sich nur noch 18 Prozent (minus zwei Prozentpunkte) aller Befragten mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden. Unter den Unionsanhängern äußeren 52 Prozent Kritik. Als Gründe geben diese vor allem an, dass er „vollmundige Ankündigungen ohne Folgen“ mache (34 Prozent) und zu wenig Führungsstärke zeige (24 Prozent).
Dies wirkt sich auch auf die Parteienpräferenz aus: Die AfD ist nun mit 26 Prozent klar an der Spitze, die CDU/CSU rutscht auf 24 Prozent ab – den schlechtesten Wert in einer Forsa-Umfrage seit der Bundestagswahl 2025. Die Grünen verharren bei 15 und die SPD bei zwölf Prozent. Die Linke kann leicht von zehn auf elf Prozent zulegen. Erstmals seit vielen Monaten verzeichnet die FDP wieder Zulauf und kommt auf vier Prozent.













