Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat das neue Verteidigungsbündnis zwischen Türkiye, Saudi-Arabien und Pakistan als einen „wichtigen strategischen Schritt“ bezeichnet. Es zeige das Engagement der drei Länder für eine stärkere regionale und internationale Zusammenarbeit, erklärte OIC-Generalsekretär Hissein Brahim Taha am Freitag in einer offiziellen Mitteilung.
Das Abkommen verdeutliche den gemeinsamen Willen, wachsenden Sicherheitsherausforderungen zu begegnen und die Solidarität und die konstruktive Kooperation zwischen den OIC-Mitgliedstaaten zu stärken, so Taha.
Die Atommacht Pakistan, das einflussreiche Königreich Saudi-Arabien und der NATO-Staat Türkiye hatten das Verteidigungsbündnis zur gegenseitigen Unterstützung am Freitag gegründet – in einer Zeit, in der die Spannungen am Golf stark zunehmen. Der „Mekka-Verteidigungspakt“ wurde in der gleichnamigen saudi-arabischen Stadt von den Staats- und Regierungschefs der Länder unterzeichnet und soll gemeinsamen Sicherheitsinteressen dienen.
Laut den Bündnispartnern wird fortan jeder bewaffnete Angriff auf einen von ihnen als Attacke auf alle drei Staaten gewertet. Weitere Details über die Inhalte des Paktes oder die konkrete Ausgestaltung der gegenseitigen Hilfe im Angriffsfall wurden nicht bekannt.























