Nach mehreren Angriffen auf Handelsschiffe hat Türkiye von Russland und der Ukraine einen vorläufigen Stopp der Angriffe im Schwarzen Meer gefordert. Der türkische Außenminister Hakan Fidan forderte am Samstag in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu „die Einrichtung eines Mechanismus, um die Vereinbarung eines Moratoriums zu ermöglichen“.
„Der Konflikt hat sich auf das gesamte Schwarze Meer ausgeweitet“, sagte Fidan zur Begründung. Das Ziel der Angriffe seien erst Häfen und Kriegsschiffe gewesen, mittlerweile würden „ohne Unterschied“ auch Handelsschiffe angegriffen. Auch türkische Schiffe und Schiffe unter türkischer Flagge seien schon betroffen gewesen.
Am Montag waren im Schwarzen Meer zwei Schiffe türkischer Reeder mit Drohnen angegriffen worden, mehrere Besatzungsmitglieder wurden dabei verletzt. Ankara hatte die Angriffe am Dienstag verurteilt und vor einer weiteren Gefährdung der zivilen Schifffahrt gewarnt.























