Der Iran hat die USA zu einem respektvollen Umgang mit seiner Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 aufgefordert. Sportminister Ahmad Donyamali warnte zudem vor möglichen Spannungen rund um das Turnier, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur ISNA am Dienstag berichtete.
Die US-Behörden wüssten, dass der Iran eine aus seiner Sicht ungerechte Behandlung nicht akzeptieren werde, so Donyamali laut ISNA. Zugleich seien die meisten Probleme und Hindernisse wie die Visa-Frage inzwischen gelöst worden. Davon waren zuletzt unter anderem einige Betreuer und auch Verbandspräsident Mehdi Tadsch betroffen.
Iran fordert Eingreifen bei politischen Provokationen
Sollten bei den Partien der iranischen Mannschaft politische Parolen gegen die islamische Republik zu hören sein, werde die Mannschaft das Spielfeld verlassen, so Donyamali. Dies beinhalte auch das Zeigen inoffizieller Flaggen wie die der Anhänger der Schah-Monarchie. Darüber sei die FIFA bereits informiert worden.
Für das Gruppenspiel gegen Ägypten habe der Iran bereits Zusicherungen erhalten, dass es zu derartigen Vorfällen nicht kommen werde, sagte der Minister.
Visa-Probleme vor Turnierbeginn
Die Weltmeisterschaft 2026 wird von den USA, Kanada und Mexiko gemeinsam ausgerichtet. Der Iran wird während des Turniers im mexikanischen Grenzort Tijuana stationiert sein und für seine Gruppenspiele gegen Neuseeland, Belgien und Ägypten in die USA reisen.
In den vergangenen Monaten hatten iranische Funktionäre wiederholt auf Verzögerungen bei der Visavergabe für Mitglieder des Trainer- und Betreuerstabs hingewiesen.























