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Mehr aserbaidschanisches Erdgas für Deutschland
Mit Aserbaidschan Präsidenten Aliyev ist der Herrscher einer rohstoffreichen Kaukasusrepublik zu Besuch in Berlin. Bundeskanzler Merz vereinbart mit dem Gast deshalb zusätzliche Lieferungen.
Mehr aserbaidschanisches Erdgas für Deutschland
21. Juli 2026, Berlin: Bundeskanzler Friedrich Merz (r.) und der Präsident Aserbaidschans, Ilham Aliyev (l.) / dpa

Deutschland und Aserbaidschan wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen vertiefen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev am Dienstag bei einem Treffen im Berliner Kanzleramt. Neben der Gründung eines gemeinsamen Wirtschaftsrates geht es dabei vor allem um die Lieferung von Erdgas und Erdöl aus der autoritär regierten Kaukasusrepublik.

Aserbaidschan sei eines der wenigen Länder in der Region mit einem Energie-Überschuss, erläuterte Merz. Deshalb sei es ein „interessantes Partnerland“, um die Energieversorgung in Deutschland sicherzustellen. Wegen des Russland-Ukraine-Krieges möchte die Bundesrepublik die Abhängigkeit von russischem Erdgas beenden und sucht deshalb nach Alternativen.

Seit Jahresbeginn fließt bereits aserbaidschanisches Gas nach Deutschland. Bislang ist eine jährliche Lieferung von 1,5 Milliarden Kubikmetern vereinbart. Aliyev stellte in Berlin eine größere Liefermenge in Aussicht, hält dafür allerdings zusätzliche Pipelines für erforderlich.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen