Pakistans Innenminister hat bei zwei verschiedenen Treffen diplomatische Vertreter aus dem Iran und den USA empfangen. Dabei sei unter anderem über die Sicherheit in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad vor einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde gesprochen worden, hieß es in einer Mitteilung.
„Wir beten für den Erfolg der zweiten Verhandlungsrunde in Islamabad“, sagte Minister Mohsin Naqvi demnach bei einem Treffen mit der Geschäftsträgerin der US-Botschaft, Natalie A. Baker. Bei einem Gespräch mit dem iranischen Botschafter Resa Amiri Moghadam betonte der Minister die „Notwendigkeit einer nachhaltigen Lösung auf diplomatischem und verhandlungstechnischem Wege“, wie es in der Mitteilung weiter hieß.
Pakistan vermittelt im US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran zwischen Washington und Teheran. Vor gut einer Woche waren in Islamabad hochrangige Delegationen aus beiden Kriegsparteien für Verhandlungen zusammengekommen. Die Gespräche endeten jedoch ohne Ergebnis. Eine zweiwöchige Waffenruhe läuft an diesem Mittwoch aus. Am Montag werden wieder US-Vertreter in Pakistan erwartet. Die iranische Führung lehnt laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein weiteres Treffen mit US-Vertretern unterdessen ab.



















