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Tausende Studierende gehen in Österreich auf die Straße
Der jüngste Beschluss der österreichischen Regierung zum künftigen Hochschuletat erbost Studierende. Mit einem Protestzug in der Wiener Innenstadt wollen sie ein starkes Signal senden.
Tausende Studierende gehen in Österreich auf die Straße
22.10.2026, Österreich, Wien: Studenten protestieren gegen die Kürzungspläne der Regierung. / Foto: Tobias Steinmaurer/APA/dpa

Tausende Studierende sind in Wien aus Protest gegen den neuen Hochschuletat auf die Straße gegangen. Sie folgten einem Aufruf der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) und forderten bei einer Demonstration in der Innenstadt eine nachträgliche Erhöhung des Uni-Budgets. Die Regierung schließt das bisher aus.

Laut Beschluss der Regierung aus konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen Neos bekommen die 23 öffentlichen Universitäten in den Jahren 2028 bis 2030 in etwa wie bisher 16 Milliarden Euro. Zur Abdeckung der Inflation wären laut Angaben der Universitätenkonferenz aber 18 Milliarden Euro nötig.

Rektoren sehen als mögliche Reaktion den Abbau jeder zehnten Stelle und haben vor Einschnitten in Lehre, Forschung und bei der medizinischen Versorgung an den Uni-Kliniken gewarnt. Die faktische Kürzung werde vor allem den wissenschaftlichen Nachwuchs treffen, der oft nur befristete Verträge habe, hieß es.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen