TÜRKİYE
1 Min. Lesezeit
Völkermord von Srebrenica: Türkischer Kommunikationsdirektor erinnert an Opfer
Mehr als drei Jahrzehnte ist der Völkermord von Srebrenica her. Doch die Ermordung von rund 8.000 Bosniaken bleibt eine offene Wunde. Ankara verbindet das Gedenken mit einer klaren Botschaft.
Völkermord von Srebrenica: Türkischer Kommunikationsdirektor erinnert an Opfer
Völkermord von Srebrenica: Türkischer Kommunikationsdirektor erinnert an Opfer / Foto: AA

Der türkische Kommunikationsdirektor Burhanettin Duran hat zum 31. Jahrestag des Völkermords von Srebrenica an die Opfer erinnert. In einer am Samstag auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung bezeichnete er den Genozid als eines der „dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte“. 

Die Ermordung von mehr als 8.000 bosnischen Muslimen sei eines der „schwersten Verbrechen gegen die Menschenwürde“, sagte Duran. 

Duran betonte zudem, Türkiye werde weiterhin für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde eintreten. Man werde überall dort seine Stimme erheben, wo Menschen unter Verfolgung, Unrecht und humanitären Krisen litten.

Mit Verweis auf die Worte des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sagte Duran, eine gerechtere Welt sei möglich. Türkiye werde weiter daran arbeiten, das gemeinsame Gewissen der Menschheit zu stärken und dauerhaften Frieden zu fördern.

Der Völkermord von Srebrenica hat sich im Juli 1995 ereignet, als bosnisch-serbische Truppen die von den Vereinten Nationen zur Schutzzone erklärte Stadt eroberten. Innerhalb weniger Tage töteten sie systematisch mehr als 8.000 muslimische Männer und Jungen. Internationale Gerichte stuften das Massaker als Völkermord ein. Der Name Srebrenica steht heute für das schwerste Verbrechen auf europäischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg.

QUELLE:TRT Deutsch