Bei israelischen Angriffen auf den Libanon sind nach Angaben der Regierung in Beirut am Dienstag mehr als 30 Menschen getötet worden. Es habe mindestens 31 Todesopfer gegeben, teilte am Abend das libanesische Gesundheitsministerium mit. Unter ihnen seien vier Kinder und drei Frauen. Etwa 40 Menschen seien zudem verletzt worden.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte am Montagabend eine nochmalige Verstärkung der Angriffe auf den Libanon angekündigt. Am Dienstag dann begann die israelische Armee auch mit einer Bodeninvasion nördlich der sogenannten gelben Linie im Süden des Nachbarlandes. Damit bezeichnet die israelische Armee die Abgrenzung zu einer Art Pufferzone im Süden des Libanon, die rund zehn Kilometer hinter der Grenze liegt.
Die Hisbollah hatte ihrerseits in den vergangenen Tagen ihre Vergeltungsschläge mit Drohnen auf Israel ausgeweitet.
Seit Beginn des US-israelischen Angriffskrieges gegen den Iran Ende Februar ist auch der schwelende Konflikt zwischen Israel und Hisbollah im Libanon wieder eskaliert. Nach libanesischen Angaben sind seit Anfang März rund 3200 Menschen durch israelische Angriffe getötet und mehr als 9430 weitere verletzt worden.























