In Deutschland zeichnet sich laut einem Medienbericht für das vergangene Jahr ein Einbürgerungsrekord ab. Nach Recherchen der „Welt am Sonntag“ („WamS“) erhielten 2025 mindestens 309.852 Menschen den deutschen Pass. Demnach stammen die Daten aus 14 Bundesländern, meldete die Zeitung am Samstag.
Damit würde die Zahl über dem bundesweiten Rekordwert von 291.955 Einbürgerungen im Jahr 2024 liegen, hieß es weiter. Aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt lägen noch keine Zahlen vor. Die Daten aus den 14 Bundesländern seien teils schon veröffentlicht worden, andere Länder hätten sie auf Anfrage mitgeteilt. Teilweise handele es sich noch um vorläufige Werte. Aus Niedersachsen, dem Saarland und Schleswig-Holstein gebe es bisher keine Gesamtzahlen. Allerdings hätten fast alle Städte und Kreise dieser Länder ihre Einbürgerungsdaten auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
Anträge von Ukrainerinnen und Ukrainern erwartet
Mehrere Kommunen hätten laut „WamS“ von aktuell rückläufigen Antragszahlen berichtet. Allerdings bereiteten sie sich zugleich auf einen neuen Anstieg vor in der Erwartung, dass zunehmend Ukrainerinnen und Ukrainer einen deutschen Pass beantragen könnten. Nach der ersten großen Fluchtbewegung zu Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022 würden die ersten Geflüchteten die notwendige fünfjährige Voraufenthaltszeit im kommenden Jahr erreichen, zitierte die Zeitung einen Sprecher des Landkreises Aurich.























