US-Präsident Donald Trump hat der Führung in Teheran erneut ein Ultimatum gestellt: Entweder der Iran öffne die Straße von Hormus „sehr bald“ oder werde „sehr hart getroffen“, sagte Trump am Dienstag dem Fernsehsender Fox News. Zugleich betonte er, dass es derzeit „gute Gespräche“ mit Teheran gebe.
Der Iran sei sehr an einem Abkommen interessiert, um den monatelangen Krieg zu beenden, fügte Trump hinzu. Zuvor hatte sein Finanzminister Scott Bessent erklärt, er halte eine Einigung mit dem Iran über die Wiederöffnung der Straße von Hormus noch bis Mittwoch für möglich. Die für die weltweite Schifffahrt und den Ölhandel wichtige Meerenge ist einer der zentralen Streitpunkte zwischen Teheran und Washington.
Trump äußerte sich am Rande eines Spendendinners seiner Republikaner auf einem ihm gehörenden Golfklub in Kalifornien. Kurz vor dem Eintreffen des Präsidenten hatte die Polizei mitgeteilt, dass auf dem Golfplatz nahe Los Angeles am Sonntag ein Mann festgenommen worden sei, der offenbar die Sicherheitsvorkehrungen für den Präsidentenbesuch beobachtet habe. Bei ihm und in seinem Auto seien eine geladene Pistole sowie Munition gefunden worden.
Die an den Iran grenzende Straße von Hormus ist für den weltweiten Öl- und Gashandel von wesentlicher Bedeutung. Seit Beginn des völkerrechtswidrigen US-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran haben die iranischen Streitkräfte die Meerenge für die USA, Israel und ihre Verbündeten de facto gesperrt – was zu einem massiven Anstieg der Ölpreise beigetragen hat.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Anfang April wurde eine Waffenruhe vereinbart, die jedoch immer wieder gebrochen wurde. Die Kämpfe gingen auch nach dem Mitte Juni unterzeichneten Rahmenabkommen weiter. Beim NATO-Gipfel Anfang Juli erklärte US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe schließlich für beendet.























