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Weltkriegsbombe in brandenburgischem Oranienburg entschärft
Eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe wird in Oranienburg-Lehnitz entschärft. Rund 4.700 Menschen müssen dafür ihre Wohnungen verlassen.
Weltkriegsbombe in brandenburgischem Oranienburg entschärft
13.03.2024, Brandenburg, Oranienburg: Eine Weltkriegsbombe im Ortsteil Lehnitz wird nach ihrer Entschärfung im LKW verladen. Foto: Soeren Stache/dpa

Im brandenburgischen Oranienburg ist am Mittwoch eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Etwa 4.700 Anwohner, die von Evakuierungen betroffen waren, konnten am Abend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, wie die Stadt mitteilte. Die 500-Kilogramm-Bombe von US-Bauart war bei einer systematischen Kampfmittelsuche im Ortsteil Lehnitz gefunden worden.

Innerhalb des Sperrkreises lagen unter anderem zwei Schulen, ein Hort, eine Kita und eine Senioreneinrichtung. Da auch Bahngleise in der Evakuierungszone lagen, waren auch der S- und der Regionalbahnverkehr betroffen.

Oranienburg war als Standort von chemischer Industrie und Rüstungsbetrieben ein vorrangiges Ziel von Luftangriffen durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Allein beim schwersten Bombenangriff auf die Stadt am 15. März 1945 gingen 5.690 Großbomben nieder, mehr als 4.000 davon mit chemischen Langzeitzündern. Laut Brandenburger Landesregierung wurden zwischen 1991 und 2024 insgesamt 233 Sprengbomben in Oranienburg gefunden.

QUELLE:AFP