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Rechtsextreme Parolen an Moschee in Gelsenkirchen
Rechtsextreme und islamfeindliche Parolen an einer Moschee und zahlreichen weiteren Orten in Gelsenkirchen sorgen für Entsetzen. Hinter den Schmierereien vermutet die Polizei eine organisierte Tätergruppe.
Rechtsextreme Parolen an Moschee in Gelsenkirchen
Symbolbild: Rechtsextreme Parolen an Moschee in Gelsenkirchen / Foto: DPA

Am Wochenende haben Unbekannte in Gelsenkirchen eine Moschee mit rechtsextremen und islamfeindlichen Parolen beschmiert. Laut Medienberichten vom Montag registrierte die Polizei die Schmierereien nicht nur an der Moschee, sondern an rund ein Dutzend Orten. Dazu zählten auch das Musiktheater im Revier sowie weitere Häuserwände und Bushaltestellen. Der Staatsschutz ermittelt.

An Wänden der Tuğra-Moschee in der Kesselstraße standen unter anderem „FCK Islam“, „WP“ und „1161“. „WP“ steht für „White Power“. Die Zahlenkombination „1161“ gilt in der rechtsextremen Szene als Code für „anti-antifaschistische Aktion“.

Die Polizei geht aufgrund ähnlicher Symbole davon aus, dass dieselbe Gruppe hinter den Taten stehen könnte. Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Trägerverein der Moschee, erklärte auf ihrer eigenen Facebook-Seite am Montag, man werde sich durch Hass, Hetze und Einschüchterungsversuche nicht spalten lassen. Bereits 2020 war die Moschee Ziel eines islamfeindlichen Angriffs geworden.

QUELLE:TRT Deutsch