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AfD-Chefin Weidel fordert Rückkehr von Ukrainern und Syrern
Weidel stellt Sozialleistungen für Geflüchtete als nicht mehr finanzierbar dar. Asyl sei nur ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht. Zudem will sie Einbürgerungen syrischer Staatsangehöriger überprüfen lassen.
AfD-Chefin Weidel fordert Rückkehr von Ukrainern und Syrern
Alice Weidel (AfD), Bundesvorsitzende / Foto: Julian Stratenschulte/dpa

AfD-Chefin Alice Weidel hat die Rückkehr der in Deutschland lebenden Ukrainer in ihr Heimatland gefordert. Besonders junge Männer im wehrfähigen Alter sollten das Land verlassen, sagte Weidel am Sonntag dem österreichischen Fernsehsender AUF1.

Zugleich kritisierte Weidel die Sozialleistungen für ukrainische Geflüchtete. „Mehr als eine Million Ukrainer in Deutschland beziehen Sozialleistungen. Das ist eigentlich unfassbar und finanziell nicht mehr tragbar“, erklärte die AfD-Vorsitzende.

Auch die Ukrainer müssten zurückkehren, sagte Weidel. Dies gelte vor allem für junge Männer im wehrfähigen Alter. Dabei gehe es um eine sechsstellige Zahl.

Darüber hinaus forderte die AfD-Chefin die Rückkehr syrischer Geflüchteter. Sobald der Schutzgrund in ihrem Herkunftsland entfalle, müssten sie Deutschland verlassen.

Asyl sei lediglich ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht, erklärte Weidel. Entfalle der Fluchtgrund, müssten die Betroffenen in ihre Herkunftsländer zurückkehren, anstatt in Deutschland eingebürgert zu werden.

Unter einer AfD-geführten Bundesregierung sollten syrische Staatsangehörige daher nach Syrien zurückkehren. Zudem kündigte Weidel an, bereits erfolgte Einbürgerungen von Syrern überprüfen zu lassen. Ihre Partei habe „erhebliche Zweifel“, ob die gesetzlichen Voraussetzungen in allen Fällen erfüllt worden seien.

QUELLE:TRT Deutsch