WELT
1 Min. Lesezeit
Schweiz reicht Gaza-Doku für den Auslands-Oscar ein
Dieses Mal wird kein Spielfilm aus der Schweiz ins Rennen geschickt. Stattdessen setzen die Eidgenossen auf einen dokumentarischen Streifen. Der Film erzählt mittels persönlicher Schicksale vom Krieg.
Schweiz reicht Gaza-Doku für den Auslands-Oscar ein
Schweiz reicht Gaza-Doku für den Auslands-Oscar ein / Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Die Schweiz schickt einen Dokumentarfilm über den israelischen Vernichtungskrieg in Gaza ins Rennen um den Auslands-Oscar. Das gab das Bundesamt für Kultur in Bern bekannt. In dem Streifen „Qui vit encore“ („Wer lebt noch“) lässt Filmemacher Nicolas Wadimoff neun Geflüchtete aus dem Gazastreifen vor einem abstrakten schwarzen Hintergrund ihre Geschichten erzählen.

„Es ist ein Film, der direkt die Gefühle von Verlust, Entwurzelung und Zugehörigkeit anspricht, die alle Beteiligten teilen“, hieß es in der Begründung der Auswahljury für den Schweizer Beitrag zu den Academy Awards. Im Januar hatte „Qui vit encore“ bei den Solothurner Filmtagen den mit 60.000 Franken (64.000 Euro) höchstdotierten Filmpreis der Schweiz gewonnen.

Mitte Dezember wird die Oscar-Shortlist für 2027 bekanntgegeben. Im Januar steht dann fest, welche fünf Werke in der Kategorie für den besten internationalen Film nominiert sind. Die Preisverleihung findet am 14. März statt.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen