Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat in mehreren Telefonaten mit seinen Amtskollegen aus Jordanien, Japan, Katar und Ägypten die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten erörtert. Das teilten Quellen aus dem türkischen Außenministerium am Mittwoch mit.
Im Gespräch mit Jordaniens Außenminister Ayman Safadi ging es demnach um die aktuelle Lage in der Region, darunter die Palästina-Frage sowie diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges.
Mit Japans Außenminister Toshimitsu Motegi sprach Fidan über politische und wirtschaftliche Themen sowie über den Iran-Krieg und dessen globale Auswirkungen.
Auch mit Katars Premier- und Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani stand die Lage in den Golfstaaten sowie der Verlauf des Iran-Krieges im Fokus.
In einem weiteren Telefonat mit dem ägyptischen Außenminister Badr Abdelatty wurden der Krieg in der Region und die Palästina-Frage thematisiert.
US-israelischer Angriffskrieg gegen Iran
Israel und die USA hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Bei landesweiten Luftangriffen wurden mehrere ranghohe Vertreter des Iran getötet, darunter das geistige Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. Die US-israelischen Angriffe erfolgen auch in zivilen Wohngebieten.
Nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums töteten Israel und die USA bisher mindestens 1.937 Menschen im Iran. Mehr als 24.800 Menschen wurden demnach verletzt.
Der Iran reagiert mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Offizielle Stellen meldeten bisher mindestens 167 Tote und Hunderte Verletzte.

















