Die für Montag geplanten Gespräche im Oman zwischen dem Iran und weiteren Golfstaaten über die Straße von Hormus werden verschoben. „Es wurde beschlossen, das regionale Treffen, das am Montag in Salalah stattfinden sollte, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, um günstige Bedingungen für einen konstruktiven Dialog zu schaffen“, teilte die staatliche omanische Nachrichtenagentur am Sonntag mit.
Omans Außenminister Badr Albusaidi erklärte im Onlinedienst X, der Golfstaat sei „weiterhin entschlossen, den Dialog zu fördern, der zur Stabilität und zu einer dauerhaften Zusammenarbeit in unserer Region beiträgt“.
Das iranische Außenministerium hatte zuvor erklärt, dass bei dem Treffen über die Zukunft der Meerenge verhandelt werden solle. Nach Angaben Teherans wurden der Irak und andere Golfstaaten zu den Beratungen erwartet. Kein Land in der Region bestätigte jedoch offiziell seine Teilnahme, während Bahrain eine Beteiligung an den Gesprächen ausschloss.
Mit Beginn des völkerrechtswidrigen US-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran Ende Februar hatten die iranischen Streitkräfte die Straße von Hormus für die USA, Israel und ihre Verbündeten gesperrt. Handelsschiffe anderer Länder durften die Straße passieren.
Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Iran wird von iranischer Seite kontrolliert. Normalerweise erfolgt dort rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Die Situation in der Meerenge nach Beginn des Iran-Kriegs ließ die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.























