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Deutschland, Frankreich und Polen beraten gemeinsamen Kurs
Hybride Bedrohungen, Iran-Krieg, EU-Reformen: Beim Treffen des sogenannten Weimarer Dreiecks an seinem Gründungsort soll es um die großen aktuellen Themen gehen - und wichtige Reformen.
Deutschland, Frankreich und Polen beraten gemeinsamen Kurs
Deutschland, Frankreich und Polen beraten gemeinsamen Kurs / Foto: Jörg Blank/dpa

ie Außenminister von Deutschland, Frankreich und Polen beraten am Donnerstag über gemeinsame Ansätze bei aktuellen internationalen Herausforderungen. Auf der Tagesordnung des Treffens im sogenannten Weimarer Dreieck-Format stehe eine ganze Bandbreite der Themen, kündigte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin an. Es werde um die hybriden Bedrohungen, die Lage im Nahen und Mittleren Osten bis hin zur EU-Erweiterung oder einer Reform der EU-Außenpolitik gehen. 

Unter hybriden Bedrohungen wird eine Kombination aus militärischen, wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und propagandistischen Mitteln verstanden, mit der auch die öffentliche Meinung beeinflusst werden kann. Auch staatlich gelenkte Cyberattacken zählen dazu.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) war erst am Mittwoch mit seinen EU-Amtskollegen im irischen Wicklow in der Nähe von Dublin zusammengekommen, darunter auch mit seinen Kollegen aus Frankreich und Polen, Jean-Noël Barrot und Radoslaw Sikorski. In Irland standen die Reaktionen auf die Zuordnung Russlands als Urheber des mutmaßlich russischen Anschlagsversuchs vom 4. August auf dem Flughafen Leipzig/Halle durch die Bundesregierung im Mittelpunkt.

Das Weimarer Dreieck war 1991 als Gesprächsformat von den damaligen Außenministern der drei Länder in Weimar begründet worden. Es diente zunächst vor allem der Heranführung Polens und anderer osteuropäischer Staaten an die Europäische Union und an die Nato.

QUELLE:DPA