Nach Berichten über einen Schützen in einem islamischen Zentrum in San Diego hat die Polizei in den USA erste Entwarnung gegeben. „Die Bedrohung wurde neutralisiert“, teilte die Polizei auf X mit. Nähere Angaben zu möglichen Angreifern oder Opfern machten die Behörden zunächst nicht.
Die Polizei hatte zuvor mit einem massiven Einsatz auf Berichte über einen aktiven Schützen am Islamic Center of San Diego im Stadtteil Clairemont reagiert. SWAT-Teams und zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort. Fernsehbilder zeigten dutzende Polizeifahrzeuge rund um das Gelände sowie schwer bewaffnete Beamte, die das Gebäude umstellten und mit gezogenen Waffen sicherten.
Auf Hubschrauber-Aufnahmen war zu sehen, wie Beamte in Schutzausrüstung das Gebäude betraten. Ebenfalls war zu sehen, wie Menschen unter Polizeischutz von dem Gebäude weggeleitet wurden, darunter viele Kleinkinder.
San Diegos Bürgermeister Todd Gloria erklärte auf X, er werde fortlaufend von den Sicherheitsbehörden über die Lage informiert. Auch Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom teilte mit, dass er über den Vorfall informiert worden sei und laufend Updates von den Einsatzkräften erhalte.
Die umliegenden Straßen und eine anliegende Autobahn waren von dutzenden Polizeifahrzeugen blockiert. Die Polizei richtete einen Sammelplatz für Familienmitglieder ein.
Zu dem Zentrum gehören eine Moschee sowie die Al Rashid School, an der unter anderem Religions- und Sprachunterricht angeboten wird. Nach Angaben des Zentrums zählt die Gemeinde mehr als 5000 Mitglieder und gilt als größte Moschee im Bezirk San Diego.
Die muslimische Organisation CAIR teilte mit, bei dem Angriff sei mindestens eine Person getötet worden. „Niemand sollte Angst um seine Sicherheit haben müssen, während er betet oder eine Schule besucht“, erklärte die Organisation auf X.
Laut lokalen Medienberichten sollen zudem drei Tote, darunter die zwei mutmaßlichen Täter, tot aufgefunden worden sein. Eine offizielle Bestätigung dafür lag zunächst nicht vor.























