Ungarn will Austritt
aus IStGH nach
Netanjahu-Besuch
00:41
Politik
Ungarn will Austritt aus IStGH nach Netanjahu-Besuch
Israels Ministerpräsident Netanjahu ist am Donnerstag ungeachtet eines internationalen Haftbefehls nach Ungarn gereist. Kurz nach seiner Ankunft kündigte Ungarn seinen Rückzug aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) an.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist am Donnerstag ungeachtet eines internationalen Haftbefehls nach Ungarn gereist. Am Budapester Flughafen wurde er vom ungarischen Verteidigungsminister Kristof Szalay-Bobrovniczky begrüßt. Kurze Zeit später kündigte Ungarn seinen Rückzug aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) an. „Ungarn verlässt den IStGH. Die Regierung wird das Verfahren zum Rückzug gemäß internationalem Recht vornehmen“, teilte Orbans Bürochef Gergely Gulyas auf Facebook mit.

Ministerpräsident Viktor Orban hatte Netanjahu nach Ungarn eingeladen, obwohl der IStGH im November wegen zahlreicher Kriegsverbrechen im Gazastreifen einen Haftbefehl gegen den israelischen Regierungschef erlassen hatte. Die mehr als 120 IStGH-Mitgliedstaaten - zu denen auch Deutschland zählt - sind demnach verpflichtet, Netanjahu festzunehmen, sobald er ihr Territorium betritt.

Weitere Videos
Autokorso bei Fußball-WM erlaubt?
Türkische Nationalelf trifft in Arizona ein
Mindestens 15 Tote bei Erdbeben auf Philippinen
Bogenschützen beim 14. Fetih-Pokal in Istanbul
„Innenpolitisch eine Katastrophe für Bundesregierung“
33 Jahre Solingen: Gedenken an rassistischen Brandanschlag
„Drecksarbeit Israels nennt sich Kindermord“
Mawlid in Tekija Blagaj bei Mostar
Fans empfangen Arda Saatçi in Berlin
ESC-Teilnahme: Spaltet Israel ganz Europa?