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Ultranationalistische Israelis hinterlassen Spur der Gewalt
Beim umstrittenen Flaggenmarsch ultranationalistischer Israelis in Jerusalem ist es zu gewalttätigen Vorfällen mit zahlreichen Verletzen gekommen. Trotz Warnungen zogen am Sonntag Tausende mit Israel-Flaggen durch das muslimisch-palästinensische Viertel der Altstadt.
Beteiligt waren neben zionistischen Jugendverbänden auch israelische Abgeordnete. Trotz Verbot verrichteten sie Gebete am Tempelberg (Al-Haram al-Scharif). Dort befindet sich auch die Al-Aksa-Moschee, die als drittwichtigstes Heiligtum für Muslime gilt. Der Tempelberg steht unter muslimischer Verwaltung.
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