Tausende Menschen haben am Montag (Ortszeit) in New York und in Washington gegen die Festnahme des syrisch-palästinensischen Friedensaktivisten Mahmoud Khalil protestiert.
Der Doktorand Khalil war Samstagabend von Mitarbeitern der Einwanderungs- und Grenzschutzbehörde festgenommen worden. Das US-Ministerium für Innere Sicherheit erklärte, die Festnahme sei im Einklang mit US-Präsident Donald Trumps Dekreten zum Verbot von Antisemitismus erfolgt.
Laut einer studentischen Gewerkschaft besaß Khalil zum Zeitpunkt seiner Festnahme eine permanente Aufenthaltsgenehmigung, eine sogenannte „Green Card“. Diese soll ihm nun entzogen werden, wie seine Anwältin Amy Greer mitteilte.
Ein Bundesrichter setzte die geplante Abschiebung Khalils vorübergehend aus, um das Vorhaben gerichtlich prüfen zu lassen. Khalil befindet sich aber weiterhin in einem Haftzentrum im US-Bundesstaat Louisiana.
Khalil ist eines der bekanntesten Gesichter der Proteste gegen den israelischen Vernichtungskrieg im Gazastreifen an der Universität Columbia. Die Friedensbewegung befürchtet nun weitere Festnahmen. Trump kündigte auf der Social-Media-Plattform Truth Social bereits an, dass Khalils Festnahme die „die erste von vielen“ weiteren sei.
