Die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe hat einen 32-Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs von mehr als 20 Mädchen im Alter zwischen acht und 13 Jahren angeklagt. Er soll mit seinen Opfern über einen Messengerdienst in Kontakt gestanden haben und diese zur Übersendung kinderpornografischer Aufnahmen von sich verleitet haben, wie die Behörde in der baden-württembergischen Stadt am Montag mitteilte. Das Landgericht in Heidelberg ließ die Anklage demnach bereits zu, der Prozess soll am 6. Juli beginnen.
Laut Anklage gab sich der Beschuldigte aus dem Rhein-Neckar-Kreis in den Chats als Jugendlicher oder Heranwachsender aus. Er übersandte auch selbst erstellte pornografische Inhalte an die mutmaßlichen Opfer. 21 Mädchen im Alter von acht bis 13 Jahren schickten dem Beschuldigten Bilder, in einem weiteren Fall blieb es laut Anklage bei einem Versuch.
Die mutmaßlichen Taten ereigneten sich der Generalstaatsanwaltschaft zufolge zwischen 2023 und 2025, der Angeklagte wurde im November 2025 festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft. Vor Gericht muss er sich nun wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Herstellens kinderpornographischer Inhalte jeweils in mehreren Fällen verantworten.























